Doppeltorschütze der Red Hocks Ricardo Wipfler im Spiel gegen Leipzig.
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In der Fremde gab´s für Doppeltorschütze Ricardo Wipfler und die Red Hocks nichts zu holen, beim Heimspielstart im Kauferinger Sportzentrum gegen Chemnitz sollen die ersten Punkte her.

Noch einige Stellschrauben zu drehen

Kauferinger Red Hocks unterliegen zum Saisonauftakt beim DHfK Leipzig

Kaufering – Die Vorzeichen, dass sich die Geschichte der letzten Jahre nicht wiederholt und die Floorballer der Red Hocks Kaufering ihre Auftaktpartie in die neue Bundesligasaison diesmal gewinnen, schienen beim Gastspiel beim letztjährigen Aufsteiger SC DHfK Leipzig gut zu stehen. Doch auch diesmal gab´s keine Punkte: Am vergangenen Sonntag musste sich die Mannschaft um Kapitän Marco Tobisch beim DHfK Leipzig mit 6:5 geschlagen geben. 

Die Reise nach Sachsen traten die Schützlinge von Trainergespann Markus Heinzelmann und Christoph Huber mit voller Kapelle an, lediglich Nachwuchsstürmer Moritz Huppmann und Torhüter Dominik Bürger waren nicht mit von der Partie. Zu Beginn agierten beide Mannschaften sehr nervös, war es doch das erste Pflichtspiel nach elf Monaten Coronapause.

Kaum Spielfluss

Viele leichte Ballverluste und technische Unsauberkeiten auf beiden Seiten ließen kaum Spielfluss zu. Die Red Hocks konnten sich anfangs bei Torhüter David Winzinger bedanken, der einige gute Chancen der Leipziger entschärfte. Lange war das Spiel torlos, bis die Sachsen kurz vor Ende des ersten Drittels mit einem Doppelschlag in Führung gingen.

Zunächst nutzte der Gastgeber ein schlechtes Stellungsspiel der Kauferinger Hintermannschaft zum 1:0. Keine Minute später wurde ein Kauferinger Abwehrspieler von hinter dem Tor unglücklich angeschossen und der Ball lag zum 2:0 in den Maschen.

Im zweiten Abschnitt wurde das Spiel ruppiger, sodass Spieler beider Teams des Öfteren auf der Strafbank Platz nehmen mussten. Die Leipziger nutzten ihr Überzahlspiel und erhöhten mit zwei weiteren Treffern auf 4:0.

Immerhin: Martin Rieß konnte noch vor der zweiten Drittelpause den Anschlusstreffer mit einem feinen Handgelenkschuss nach einem Konter erzielen. Im letzten Abschnitt musste die Rote Macht vom Lech den Druck deutlich erhöhen und das Pressing forcieren.

Bei einer Powerplaysituation verkürzte Ricardo Wipfler auf 4:2. Als sein jüngerer Bruder Daniel bei seinem Debüt nur zwei Minuten später seinen ersten Bundesligatreffer markierte, keimte bei den Red Hocks wieder Hoffnung auf, doch noch Punkte aus Sachsen zu entführen.

Chance auf Ausgleich

Die Chance auf den Ausgleich bot sich bei einem weiteren Überzahlspiel, doch stattdessen bestraften die Leipziger das schwache Zweikampfverhalten der Gäste und trafen in Unterzahl zum 5:3. Die Kauferinger gaben nicht auf und kamen durch Daniel Falkenberger zum erneuten Anschluss.

Leipzig hatte aber eine passende Antwort und stellte wieder den Zwei-Tore-Vorsprung her. Die Red Hocks warfen am Ende alles nach vorne, zogen immer wieder David Winzinger für einen sechsten Feldspieler, doch mehr als der zweite Treffer in dieser Partie von Ricardo Wipfler zum 6:5 war nicht mehr drin.

Am Ende gewannen die Gastgeber das vergleichsweise wilde und über weite Strecken spielerisch schwache Aufeinandertreffen knapp mit einem Tor Vorsprung.

Beim Kauferinger Trainergespann gilt es in dieser Trainingswoche an einigen Stellschrauben zu drehen, um am kommenden Wochenende ein verbessertes Gesicht zu zeigen.

Heimstart in Kaufering

Dabei hat sich auch organisatorisch noch eine entscheidende Änderung ergeben. Der Hallenboden im heimischen Sportzentrum, der in der letzten Wochen erneuert worden war, wurde nun pünktlich fertig, sodass die Bundesligafloorballer ihren Heimspielauftakt am kommenden Sonntag, 19. September, ab 16 Uhr nun doch im Kauferinger Sportzentrum bestreiten können.

Für alle Zuschauer gelten dann die 3G-Regel und eine Maskenpflicht am Platz, sodass die maximale Hallenkapazität voll ausgereizt werden kann und keine Zuschauerplätze leer bleiben müssen. „Nicht nur organisatorisch, sondern auch emotional ist es ein großer Vorteil, nun doch in Kaufering spielen zu können“, sagt Co-Trainer Christoph Huber, der dann auf erste Bundesligapunkte in der neuen Saison hofft.

Quelle: Kreisbote

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