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Landsbergerin stürzt ins Gleis

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Von: Susanne Greiner

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Gleissturz Juli 2022 Landsbergerin in München
Eine 65-jährige Landsbergerin stürzte am Münchener Bahnhof in den Gleisbereich. Ein 22-Jähriger leistete sofort Erste Hilfe. © Bundespolizei

Landsberg/München - Es sind wohl Kreislaufprobleme gewesen, weshalb eine 65-jährige Landsbergerin am gestrigen Montag im Münchener Bahnhof in ein Gleis stürzte - zum Glück eines, das nicht zugbefahren war. Ein 22-Jähriger leistete erste Hilfe

Im Bereich des Prellbocks am Gleis 29 sei die Frau gegen elf Uhr n die Schienen gestürzt, informiert die Deutsche Bahn. Beamte hätten sie im Gleis zwischen Prellbock und Kopfbahnsteig des Starnberger Flügelbahnhofes gefunden. Bei ihr sei der 22-Jährige aus Werneck gewesen, der mit Schocklage, Ansprache und Pulskontrolle Erste Hilfe leistete.

Dem jungen Mann war die Frau aus Landsberg am Bahnsteig aufgefallen, weil sie sich wackelig und schwankend kaum auf den Beinen habe halten können. Als er ihr zu Hilfe kommen wollte, sei sie völlig unvermittelt vom Bahnsteig in den nicht befahrenen Gleisbereich gestürzt.

Ein Bahnmitarbeiter alarmierte den Rettungsdienst. Bundespolizisten halfen dem 22-Jährigen bei den Erste-Hilfe-Maßnahmen bis zum Eintreffen und der Übernahme durch Rettungssanitäter. Nach Eintreffen des Rettungsdienstes wurde die verletzte Frau aus dem Gleisbereich geborgen und zur weiteren Behandlung in eine Münchner Klinik gebracht. Ein HWS-Traumata konnte ebenso wenig ausgeschlossen werden wie eine Fraktur im Bereich der Schulter/der Hüfte. Die Verletzte war stetig bei Bewusstsein, klagte jedoch über starke Schmerzen im Bereich von Schulter und Hüfte.

Der 22-jährige Helfer befand sich auf dem Weg zum Dienstantritt bei der Bundeswehr in Schongau. Trotz rund halbstündiger Gleissperrung kam es laut Deutscher Bahn zu keinen bahnbetrieblichen Auswirkungen.

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