Impfzentrum Penzing
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Geimpft wird wieder im früheren Impfzentrum. Ab Dezember hofft das Landratsamt auf mehr Kapazitäten beim Personal.

Mit Symptomen abgewiesen?

Testen und Impfen in Penzing

  • Susanne Greiner
    VonSusanne Greiner
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Landkreis – Wer bekommt wann einen kostenlosen PCR-Test im Testzentrum? Darüber gab es in den sozialen Medien Diskussionen. Personen mit Symptomen seien abgewiesen worden. Landratsamt-Sprecher Wolfgang Müller stellt das anders dar.

Generell könne sich testen lassen, wer eine Testaufforderung vom Gesundheitsamt oder vom Arzt habe, oder wer eine Meldung der Warn-App (erhöhtes Risiko reicht) erhalten habe, so Müller. Wer einen positiven Selbst- oder Schnelltest habe, werde ebenfalls kostenlos PCR-getestet. Dazu müsse man aber unbedingt vorher einen Termin vereinbaren, da das Testzentrum enorm ausgelastet sei. Mitzubringen sind Ausweis und Versicherungskarte sowie das Zertifikat für den Schnelltest oder eben der Selbsttest. Getestet werde Montag bis Freitag zwischen 14 und 18 Uhr. Das Büro sei von 8 bis 18 Uhr (Mo-Fr) zu erreichen: 08191/129-1770.

Wer Symptome habe, solle erst den Hausarzt kontaktieren. Erhalte man dort keinen Termin, solle man – nach Terminvereinbarung – ins Testzentrum kommen, dort werde dann ein Schnelltest und bei Bedarf der PCR-Test durchgeführt.

Er wisse von zwei Personen, die mit Symptomen ins Testzentrum kamen und nicht getestet wurden, so Müller. Eine habe ihren Ausweis nicht dabeigehabt. Die andere sei wohl wieder gegangen, da sie ohne Termin da war und die Warteschlange sehr lang gewesen sei. Ob diese Personen mit öffentlichen Verkehrsmitteln – und damit einhergehend einer hohen Infektionsgefahr für andere – nachhause gelangt seien, wisse man nicht. Busse gebe es erst ab Penzing.

Im Impfzentrum arbeitet momentan nur ein Bruchteil der 100 Mitarbeiter, die zu Hochzeiten der Impfphase dort waren. Aktuell impfe man pro Tag 200 bis 250 Personen, allerdings inklusive der mobilen Impfteams. Letzte Woche habe man 1.600 Impfdosen erhalten, diese Woche 4.000.

Man habe gemäß den staatlichen Anweisungen das Impfzentrum auf Standby heruntergefahren und dabei auch die Mitarbeiterzahl stark reduziert, aktuell auf zwölf, sagt Müller. Nachdem vor rund zwei Wochen die Mitteilung kam, die Impfzentren wieder hochzufahren, führe der Betreiber Johanniter Bewerbungsgespräche. Man hoffe, ab dem 1. Dezember wieder 400 Impfdosen pro Tag verabreichen zu können.

Auch Booster-Impfungen schon fünf Monate nach der zweiten Impfung werden gemacht. Termine seien aber aktuell erst in vier Wochen wieder frei. Bisher ist das Impfzentrum von Dienstag bis Freitag, 8 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr, geöffnet. Samstag impfe man bei Bedarf, ab 1. Dezember regelmäßig. Telefonisch sei das Impfzentrum kaum erreichbar, deshalb solle man sich bitte online unter www.impfzentren.bayern anmelden.

Ein Sonderimpftag könne wenn, dann nur im Impfzentrum stattfinden. Denn da der als Veranstaltung gelte, müsse man im Landratsamt 2G einfordern – für ungeimpfte Impfwillige eher schwierig...

Quelle: Kreisbote

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