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Thomas-Morus-Straße in Kaufering auf gutem Weg

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Von: Andrea Schmelzle

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Thomas Morus Straße Kaufering Juli 2022
Die Sanierung der Thomas-Morus-Straße kann starten. © Schmelzle

Kaufering – Der Zeitplan ist knackig. Erst im Mai wurde die Vergabe der Planungsleistung für die Sanierung der Thomas-Morus-Straße beschlossen. Nun hat Ingenieur Alexander Schwindel seinen Entwurf mit Kostenberechnung auf der Marktgemeinderatssitzung letzte Woche vorgestellt. Einstimmig gaben die Räte ihr „Go“. 

„Wir wollen zeitnah mit der Sanierung durchstarten – inklusive Wasserleitungen, Fernwärme und einem barrierefreien Ausbaus des ganzen Bereichs“, führte Bauamtsleiter Andreas Giampa aus. Es handele sich dabei um einen bestandsnahen, barrierefreien Ausbau der Thomas-Morus-Straße – Fahrbahn und Gehwege – auf einer Länge von 380 Metern. Dazu gehöre der barrierefreie Ausbau von drei Bushaltestellen, eine in der Dr.-Gerbl-Straße in Fahrtrichtung Bahnhof und die Bushaltestelle am Friedhof in der Maximilianstraße in beide Fahrtrichtungen. Bei den Gehwegen sei vorgesehen,den Farbasphalt vor dem Kindergarten gegen das vorgesehene Gehwegpflaster auszutauschen und dabei auch die Fläche vor der Treppe zum Kirchenzugang miteinzubeziehen. Dabei soll auch die Betonmauer und die vom Seniorenbeirat schon mehrmals monierte steile Rampe entfernt sowie die Fläche höhenmäßig optimiert werden, ergänzte Giampa. Der Farbasphalt habe erhebliche Mängel, die nicht sinnvoll saniert werden könnten.

Weiterhin solle der gesamte Vorplatz zum Friedhof mit dem vorgesehenen Pflaster mitsaniert werden, sodass ein stimmiges Gesamtbild entstehe und der ganze Bereich der Thomas-Morus-Straße als wichtige Verbindung der Kirchen zum Friedhof insgesamt eine deutliche Aufwertung erfahre, so Schwindel. Die Pflastersteine in drei Größen sollten zudem eine optische Trennung zwischen Fahrbahn und Gehweg herstellen. Im Untergrund seien die Sanierung der Wasserleitung mit 17 Hausanschlüssen und die Erweiterung des Fernwärmenetzes von der Sonnenstraße zur Maximilianstraße mit vier Hausanschlüssen vorgesehen. Der Kanal befinde sich, da bereits saniert, in gutem Zustand, so Giampa.

Bei der Umsetzung werde auch der eigenwirtschaftliche Glasfaserausbau der Deutschen Telekom inklusive aller Hausanschlüsse berücksichtigt. Demnächst stimme man sich auch noch mit dem Behindertenbeauftragten der Marktgemeinde ab – zur Klärung der Details für die Bauausführung der Oberflächen. Auch ein Gespräch mit Pfarrer Helmut Friedl müsse noch stattfinden.

Von den Kosten liege man mittlerweile bei einer Gesamtsumme von rund 1,5 Millionen Euro. Davon entfallen nach derzeitigem Kenntnisstand rund 830.000 Euro auf die Kommunalwerke und rund 700.00 Euro inklusive der angesetzten Risikoanteile auf den Markt Kaufering, so Giampa. Für den Ausbau der Bushaltestellen könnten gegebenenfalls Fördermittel beantragt werden.

„Wenn es heute ein Okay gibt, gehen wir schon morgen in die Ausschreibung.“ Gleich nach den Sommerferien sei schließlich schon geplant, mit dem Leitungsbau zu beginnen, die Oberflächenherstellung sei dann für den Februar des nächsten Jahres vorgesehen. Schon im Mai nächsten Jahres soll alles fertiggestellt sein.

Einstimmig genehmigte der Marktgemeinderat sowohl Planung als auch Kosten zur Sanierung der Thomas-Morus-Straße. Haushaltsmittel stehen in diesem Jahr in ausreichender Höhe zur Verfügung. Im Haushaltsjahr 2023 müssen die verbleibenden Kosten sowohl von den Kommunalwerken als auch dem Markt Kaufering in entsprechender Höhe in die jeweiligen Haushaltspläne eingestellt werden. „Ich bin froh, dass die Straße nun endlich in Angriff genommen wird“, freute sich Bürgermeister Thomas Salzberger. Die Planung sei „hervorragend“ und verdiene ein „großes Lob“. Auch Bauamtsleiter Giampa ist optimistisch: „Das wird optisch ein Hingucker.“

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