Einfach nur traurig

Katrin Woitsch: „Wir beten für ihn“, Interview mit Anna Westermann; Bayern 12. Dezember

Diesem Artikel ist eigentlich nicht mehr viel hinzuzufügen. Es ist einfach nur traurig und zum Weinen, diese Zeilen lesen zu müssen. Wo herrscht noch Gerechtigkeit? Man ist fassungslos und erinnert sich an die salbungsvollen und verheißenden Worte unserer Kanzlerin („wer sich hier anstrengt, wird es auch zu etwas bringen“), die auf diese Weise zehntausende Hoffnungsfroher ins gelobte Land lockte. Der 26-jährige Afghane hat sich angestrengt, hat sich integriert und ist zum Dank ganz allein in ein ihm völlig fremdes Land ohne Freunde, Verwandte und ohne jegliche Alternative gnadenlos abgeschoben worden. Fröhliche Weihnachten! 

Ruth Dietze Weilheim

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