Allgemeines Tempolimit zur Verminderung von Unfällen

21-Jähriger verbrennt im Auto; Bayern 8. August

Auf den bayerischen Straßen starben am Wochenende mehrere Menschen, die meisten davon auf Autobahnen. Was läuft auf unseren Autobahnen schief? Wie kann es sein, dass schon wieder ein Laster in ein Stauende rast und drei Tote und vier Schwerverletzte zu beklagen sind? Sitzen hier blinde Lastkraftwagenfahrer am Steuer, oder total übermüdete? So kann es doch nicht weitergehen! In letzter Zeit gab es viele solcher Unfälle. Im selben Artikel stand auch zu lesen, dass ein 21-jähriger Kraftfahrzeuglenker mit zu hoher Geschwindigkeit bei Nässe von der Fahrbahn abkam und in seinem Auto verbrannte. Sollten wir nicht alle über diese schrecklichen Unfälle nachdenken und überlegen, ob nicht ein allgemeines Tempolimit auf unseren Autobahnen zu einer Verminderung dieser Unfälle beitragen könnte? In ganz Europa, außer in Deutschland, wird ein Tempolimit praktiziert. Zudem fällt mir auf, dass bei nassen Fahrbahnen immer wieder Autofahrer unterwegs sind, die sich falsch einschätzen und fahren, als wäre die Fahrbahn trocken. 

Manfred Kronier Hohenpeißenberg 

Wieder wegen Auffahrunfall Tote, ist fast wöchentlich der Fall. Die Eingequetschten haben sich korrekt verhalten, sind aber in der Todesfalle. Grund: Stauende, überlastete Lkw-Fahrer und kein Abstands-Mess- und Bremssystem. Da dieser Mangel weiter so geduldet wird – ist nur bei neuen Lkw Vorschrift – gehören die Verantwortlichen im Verkehrsministerium auf die Anklagebank wegen Unterlassung und Untätigkeit im Dienst. Statt hier aktiv zu sein, träumt man von sich selbst steuernden Wägen. Bis dahin werden noch viele in Stauenden zu Tode kommen.

 Elisabeth Böhm Starnberg

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