Bayern braucht seine Bauern

Im falschen Verband; Leserbriefe 22. März, Josef Ametsbichler: Über 2300 Milchbauern gaben auf; Bayern 20. März

Ich kann Herrn Josef Weinzierl aus Irschenberg nur raten, diesen Verband sofort zu verlassen. Denn das ist eindeutig der falsche Verband. Diesem Verband geht es nicht um uns Bauern, sondern nur um Macht und Geld. Das bekommen sie aber nur, wenn sie mit der Industrie zusammenarbeiten. Darum ist es mir ein Rätsel, wie viele Landwirte immer noch Mitglied beim Bayerischen Bauernverband (BBV) sind. Ich bin vor über zehn Jahren ausgetreten, und habe es bis jetzt keine Sekunde bereut. 

Sepp Huber Deutensee

Die Darstellung meiner Aussagen im Artikel ist leider teilweise missverständlich. Bei dem am Sonntag-Nachmittag spontan geführten Telefoninterview habe ich der Darstellung, Betriebe unter 100 Kühen seien „kleine Betriebe“ und vom Strukturwandel besonders betroffen, ausdrücklich widersprochen. Der Bayerische Bauernverband setzt sich dafür ein, dass die bayerische Landwirtschaft in ihrer ganzen Vielfalt eine Zukunft hat. Bayern braucht seine Bauern. Und wir brauchen vernünftige Preise und vernünftige Rahmenbedingungen. Der Einsatz des Bauernverbandes und von mir persönlich für unsere kleiner strukturierten bayerischen Betriebe erfolgt tagtäglich und lässt sich anhand vieler Themen belegen, zum Beispiel mit unserem vehementen Einsatz gegen eine Befristung für die Betriebe mit Anbindehaltung. 

Walter Heidl Präsident des Bayerischen Bauernverbandes München

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