Härtere Bestrafung

Dominik Göttler: Schlag ins Gesicht; Bayern 4. Januar

Es ist unglaublich, wie ignorant und weltfremd unsere Landtagsabgeordneten sind. Wenn sie keine Ahnung haben, dann sollten sie schweigen, besser aber, sie sollten Polizeibeamte befragen. Ansonsten würde ich vorschlagen, dass sich die Herrschaften bei Demos oder anderen Einsätzen einmal in die erste Reihe stellen. „Es ist eine härtere Bestrafung möglich“ – alleine dieser Text ist an Schwachsinn nicht zu überbieten, denn jeder weiß, dass Richter völlig autark einscheiden können und die Erfahrung zeigt, dass die Bestrafungen schon fast als lächerlich bezeichnet werden können. Es hilft nur eines: Beleidigungen und Angriffe auf Polizeibeamte oder Widerstandshandlungen, müssen sofort und noch am gleichen Tag, mit Freiheitsstrafen, je nach Delikt, geahndet werden und das ohne Bewährung. Im Wiederholungsfall sollten Strafen von mehreren Monaten oder Jahren ausgesprochen werden. Nur damit wäre sichergestellt, dass Respekt gegenüber der Polizei sich endlich normalisiert. Und auch die Sperrzeitregelung gehört geändert, denn bis 3 Uhr, wie früher, reicht. Dann gehen die jungen Leute auch wieder ab 22 Uhr in die Disco und nicht erst ab 24 Uhr. 

Wilhelm Halletz Hausham 

Wie der Präsident der Berliner Polizei, Klant, kann auch ich das Vorgehen gegen Helfer in keiner Weise nachvollziehen. Es ist schon schlimm genug das gegen Polizisten, die sich auf Grund ihrer Ausrüstung wenigstens noch wehren können, in diesem Ausmaß vorgegangen wird aber Sanitäter und Feuerwehr die ausnahmslos nur helfen wollen und dem Angriff schutzlos gegenüberstehen, da verspüre ich ein Würgen im Hals und würde gerne bald etwas über Verurteilungen von gefassten Tätern lesen. Wird hier überhaupt einer dieser Verrückten gefasst? 

Gottfried Ettenauer Oberding

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