Recht auf Arbeit

Leben im Niemandsland; Bayern 5. Februar

Man sollte Leute wie den Ministerialdirektor auch einmal in solche Transitzentren zur Aufbewahrung einquartieren, damit sie hautnah erleben können, was sie den Flüchtlingen antun! Logisch, dass Auseinandersetzungen und Streit an der Tagesordnung sind – und das über einen langen Zeitraum hinweg, in dem diese Menschen nur Kosten verursachen und nicht arbeiten dürfen, was sie aber wollen. Nur unsere bayerische Politik maßt sich an, aufgrund von negativen Bamf-Bescheiden Arbeitserlaubnisse zu verweigern und hintergeht damit die Rechtsprechung. Denn bevor einem Asylbewerber nicht rechtskräftig der Aufenthalt verweigert wurde, darf er auch arbeiten und hat ein Recht auf Beratung zu seinem Asylverfahren. Als Hohn betrachte ich auch die Aussage von gewissen Einschränkungen bei Tag und Nacht offenen Zimmertüren – das Pendant zu verschlossenen Gefängnissen! Denn dort wollen Häftlinge raus und hier wollen Asylbewerber bleiben. Aber man will jederzeit schnell handeln und gönnt ihnen 24 Stunden pro Tag null Privatsphäre. Was haben wir für einen sogenannten Rechtsstaat? Eine Katastrophe in einem abendländischen, christlichen europäischen Land! Zumal für die unschuldigen Kinder, die Deutschland als Horror in Erinnerung behalten werden. Hatten wir das nicht schon mal?

Elke Loders Ruhpolding

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