Keine Entscheidung

Sebastian Dorn und Dirk Walter: Wiedervereinigung am Flughafen; Bayern 23. März

Es mag sein, dass es auch andere Gründe für eine Umwandlung der FMG in eine AG gibt. Die Behauptung aber, man könnte die AG-Umwandlung durchführen, ohne dabei zwangsläufig gleichzeitig den Bau der 3. Bahn auszulösen, ist unter den gegebenen Umständen falsch und absurd. Da Baurecht vorliegt, wäre der Startbahnbau nach der AG-Umwandlung aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen streng genommen eine reine betriebliche Entscheidung der Flughafenmanager, bei der noch nicht einmal die Gesellschafter – und ganz sicher nicht mit Vetorecht – mitentscheiden müssen. Eine AG-Umwandlung wird also den Bau der Startbahn nach sich ziehen - wenn auch vielleicht mit einer kleinen Schamfrist. Da Herr Söder erklärtermaßen die Startbahn befürwortet und ein neues Plebiszit klar ablehnt, verbleibt als einzige Möglichkeit der Bürger, in dieser Sache mitzuentscheiden, der Gang zu den Wahlurnen.

 Josef Felber Hallbergmoos

Das zeigt doch ganz klar, warum Herr Söder die 3. Startbahn aus dem Wahlkampf heraushalten will. So kann sein Vertrauter Ernst Weidenbusch in aller Ruhe die AG vorbereiten. Nach der Wahl schlagen sie dann zu und verkünden, wie wichtig die Umwandlung in eine AG ist, weil sonst keine 590.000 Flüge im Jahr abgewickelt werden können. Dabei hat weder Herr Söder noch Herr Weidenbusch jemals den Bedarf für Bayern nachgewiesen. Ihre Vorstellungen sind nur Großmannssucht. 

Ludwig Grüll Freising

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