Eine gehörige Geldstrafe

Markus Christandl: „Geschmuggelte Welpen dürfen bleiben“; Bayern 17. Dezember

Einen Teil der anfallenden Kosten könnten dadurch gedeckt werden indem man den Schmugglern das Auto wegnimmt, dieses versteigert und der Erlös für den Tierschutz verwendet wird. Jeder dieser Typen soll wegen mir zu Fuß nach Hause gehen. Auch sollten diese Typen bestraft werden wegen unerlaubter Einfuhr von Tieren ohne Impfausweis und Chipnummer. Eine gehörige Geldstrafe würde ich vorschlagen so dass sich der Schmuggel nicht mehr lohnt. Aber Deutschland und seine Gesetze.

Evi Mayr Miesbach

Wieder einmal wird nur an Schadensbegrenzung gedacht und nicht an Ursachenbekämpfung. Wie wäre es denn, die Tierschutzorganisationen in den Welpen produzierenden Ländern zu unterstützen anstatt bei uns die Folgen zu beklagen. Kosten fallen in jedem Fall an, aber eine Unterstützung in den Herkunftsländern würde sicher langfristig dazu führen, den Handel mit den bedauernswerten Geschöpfen einzudämmen. So lange es aber möglich und recht ungefährlich ist - schließlich sind Hunde ja rechtlich nur eine Sache - gilt auch hier: ab nach Deutschland, die werden sich schon kümmern. Dabei wäre es sicher auch hilfreich, die „Vermittlungsagenturen“ bei uns nicht weiter anwachsen zu lassen sondern erst einmal unsere Tierheime „leer“ zu bekommen. Auch wenn uns das Herz blutet, wir können nicht das Leid der ganzen Welt lindern aber wir können vielleicht dafür sorgen, dass es nicht noch schlimmer wird.

Christiane Wittig Karlsfeld

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