GPRS drischt auf Menschen ein

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"Oberammergau ist überall! GPRS-Edge drischt auf die Menschen, die teilweise sowieso schon genügend gesundheitliche Probleme an Mobilfunkmasten hatten, noch zusätzlich ein. Man erkläre uns doch bitte, warum Datenübermittlung im biologisch wirksamen Bereich von achteindrittel Hertz von Mensch und Tier erfolgen muss. Die Messwerte, das stimmt, haben sich kaum erhöht, aber die Wucht der Strahlung ist spürbar stärker. Dies äußert sich unter\x0fanderem in starkem Vibrieren des ganzen Körpers, extremem Kopfschmerz und Tinnitus sowie totaler Abgeschlagenheit.

Stets wird auf unterschrittene Grenzwerte verwiesen, daher ist einmal deren Entstehung erwähnenswert. Eine Geleepuppe wurde zehn Millionen Mikrowatt ungepulster Strahlung - Mobilfunk ist jedoch gepulst wie Radar - sechs Minuten lang ausgesetzt. Dann war diese um ein Grad erwärmt. Der zuträgliche Grenzwert für ,lebende’ Säuglinge etc. rund um die Uhr, jahrein, jahraus, war geboren.

Diesen Grenzwert könnte man mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 5000 Kilometer vergleichen, die wohl kaum überschritten werden kann. Falls dies doch einmal der Fall sein sollte, muss sowieso nicht ein Messtrupp anrücken, sondern der Notarzt. Selbst bei weit unterschrittenen Grenzwerten ist dies immer häufiger nötig."

Eva Weber

München

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