Kindergeld sperren!

Susanne Sasse: „Kinder im Vollrausch – wer haftet?“; Bayern 30. Dezember

„Die Überschrift hätte korrekt lauten müssen: Kinder im Vollrausch – wer haftet und zahlt? Im Augenblick doch die Versicherungsgemeinschaft. Wenn man sich vorstellt, was ein Tag Intensivstation kostet und zirka 25 000 Kinder im Jahr dort landen, hört die Solidargemeinschaft für mich hier auf. Man sollte den betreffenden Eltern ein Jahr lang das Kindergeld sperren, damit die Krankenhauskosten wenigstens teilweise ausgeglichen werden. Hinzu kommt, dass die Intensivstation für ein oder zwei Tage für schwerkranke Patienten nicht zur Verfügung steht. Ich habe selbst diese Erfahrung bei einem Angehörigen gemacht. Er wurde eine halbe Stunde im Krankenwagen herumgefahren, bis endlich ein Platz auf der Intensivstation frei war. Am nächsten Morgen hörte ich in der Box nebenan ein Gespräch mit einer Ärztin, die sich bemühte aus einem wiedererwachten Betrunkenen herauszubekommen, was und wie viel er getrunken hatte, um ihm helfen zu können. Hinzu kommt noch, dass wir durch dieses Extremtrinken bei Kindern immer mehr arbeitsunfähige Jugendliche bekommen, weil deren Verstand schon teilweise kaputtgesoffen ist.“

 Hermann Schütz Baldham

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