Ohne religiöse Symbolik

Richter hängt Kreuz im Saal ab; Bayern 13./14. Januar

Schon wieder wurde Christus entfernt, Gottes Sohn, gekreuzigt trotz seiner frohen Botschaft: Stiftet Frieden, wendet keine Gewalt an, vergebt einander, ich verurteile dich nicht - sündige von jetzt an nicht mehr, freut euch und jubelt, euer Lohn im Himmel wird groß sein. Dennoch wollte 1995 eine „Humanistische Union“ (HU) Christuskreuze nicht nur aus Schulen entfernen, sondern auch aus Gerichten, Krankenhäusern und Altenheimen! Doch gerade dort ist Christus für viele die Hoffnung auf ein Wiedersehen in ewiger Freude. Im HU-Beirat war 1995 Renate Künast, später auch Claudia Roth. Die HU wollte durch Kunstwerke ohne religiöse Symbolik Kreuze in Bayerns Schulen ersetzen. 1999 hat die HU in München eine Frau, aus Fernost gekommen, öffentlich ausgezeichnet: Diese ließ durch ein hohes Gericht in Berlin das Kreuz aus einem bayrischen Schulzimmer entfernen! 2002 forderte die HU einen christlichen Bürgermeister auf, das Beten im Kindergarten von Wommelshausen unverzüglich zu beenden! 2007 plädierten alle in Miesbach von Radio Alpenwelle Befragten für den Verbleib der Christuskreuze in der Grundschule. Sie waren in Frage gestellt worden, obwohl sich niemand über sie beschwert hatte. Für den Verbleib dieser Kreuze hatten 1941 in Miesbach etwa 100 Mütter unter Lebensgefahr demonstriert. 2014 zu Christuskreuzen in öffentlichen Räumen befragt, meinte Martin Schulz, diese müssten neutral sein, weil dort jeder einen Platz habe. Neutralität nicht als Neutralisierung unserer Kultur missdeutend, hat unsere CSU schon 1995 mit Art. 7 Abs. 3 (nun 4) BayEUG Christus im Klassenzimmer erfolgreich beschützt. 

Hans Schnitzlbaumer Bruckmühl

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