Wichtige Dialog

Spaltung der Gesellschaft: Evangelische Kirche will vermitteln; Bayern 22. November, Auch in islamischen Ländern zum Christentum bekennen; Leserbriefe 21. November

Dass die Vertreter unserer christlichen Konfessionen an Tempelberg ihr Kreuz ablegen mussten, ist zunächst für unser Verständnis von Religionsfreiheit und Demokratie nicht nachvollziehbar. Hätten sie es nicht getan, wäre es zu einem Eklat gekommen, der den christlichen Gemeinden im Gastland mehr geschadet als genützt hätte. Wir dürfen nicht übersehen, dass es sich hier nicht um Westeuropa gehandelt hat, sondern um den im arabischen Raum gelebten Islam, dem christliche Würdenträger mit viel Fingerspitzengefühl begegnen müssen, um im so wichtigen Dialog zu bleiben und fortzuschreiten. Um dies besser zu verstehen, kann ich den Lesern und Interessierten nur das brandneue Buch des Schweizer Bischofs Paul Hinder empfehlen, der seit 13 Jahren als Bischof in Abu Dhabi lebt und wirkt, und sehr um einen guten Dialog bemüht ist: „Als Bischof in Arabien“, erschienen im Herder Verlag. 

Christl Oefele Gaißach

Der Landesbischof tut mir zutiefst leid: Er versteht seine Gläubigen nicht. Niemand hat von demonstrativer Machtbezeugung beim Tragen des Amtskreuzes gesprochen, sondern vielmehr von Bekenntnistreue zu Christus, dessen Hirte der Bischof doch ist. Oder ist er Politiker? 

Waltraut Langeheine Gauting

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