Oft dafür

Dirk Walter: Immer dagegen; Bayern 14. Oktober

Da hat Ihr Redakteur etwas offensichtlich falsch verstanden: In diesem Artikel zu Volksentscheiden ist klar zu erkennen, dass die Bürger nicht einfach nur verhindern. Eher stimmen sie jedes Mal deutlich dafür Natur und Landschaft zu erhalten und wirken so der Zerstörung entgegen – mal von Wiese, mal von Bäumen, mal von unbebauter Natur. Sich gegen eine Abholzung zu wehren heißt ja folglich Bäume zu schützen. Die Schlierseer wollen ihren See unverbaut erhalten. Gegen eine Umgehungsstraße zu stimmen heißt auch Natur zu bewahren. Also heißt „immer dagegen“ auch „oft dafür“! Und hiermit ist unsere schützenswerte Landschaft gemeint, die einen höheren Stellenwert und mehr Lebensqualität bedeutet als die genannten Schlachthöfe, Neubauten von Firmen auf Wiesen an einem See oder immer neue Straßen auf Grünflächen. Bayerns Bürger wissen, dass unsere Natur unser höchstes Gut ist, das wir unbedingt bewahren müssen. Bayern ohne grüne Wiesen und unverbaute Seen ist kein Bayern. Es kommt eben immer auf die Sichtweise an. Und um den 2010 verstorbenen Sepp Daxenberger zu zitieren: „Unser Kapital ist die Landschaft“ – und die gilt es zu erhalten! 

Birgitta Bauer Warngau

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Krankenhaus-Defizite
Jede zweite Klinik in roten Zahlen; Bayern 14. FebruarÄrzte-Kreisverband: Privatisierung der Klinik rückgängig machen; Tölzer Kurier 14. Februar
Krankenhaus-Defizite
Ringlösung
Außenrum statt mittendurch; Bayern 15. Februar
Ringlösung
Nach Zugunglück von Bad Aibling: Politik muss durchgreifen
Von Dominik Göttler: Zwischen Trauer und Zorn; Bayern 9. Februar
Nach Zugunglück von Bad Aibling: Politik muss durchgreifen

Kommentare