So pflegt man einen kranken Igel

„Die ersten Igel sind nicht unterwegs, weil sie mutig sind.

Sie sind krank und man erkennt sie daran, dass sie tagsüber gesehen werden oder an einer Futterstelle. Sinnvoll ist es, den Igel einer Igelstation vorzustellen, nur Fachleute können entscheiden, ob es sich um ein behandlungsbedürftiges Tier handelt. Jedem Igel, der jetzt unterwegs ist, droht der Hungertod, weil seine Nahrungstiere erst bei Nachttemperaturen von über acht Grad unterwegs sind. Deshalb muss der Igel mit Katzendosenfutter und Igeltrockenfutter zugefüttert werden. Wasser (keine Milch!) darf nicht fehlen. Überdies sollte die Futterstelle katzensicher sein. Ersatzweise kann man eine umgedrehte Plastikkiste, in die man einen Eingang (ca. 10 cm) schneidet, verwenden. Futter allein reicht nicht aus. Ein kranker Igel muss in einen lochfreien, mit Zeitungspapier ausgelegten Karton und unbedingt bei Raumtemperatur (18 bis 20 Grad) untergebracht werden. Mit Aufräumarbeiten im Garten sollte auch gewartet werden, durch das frühzeitige Entfernen eines Laubhaufens oder eines Holzstoßes wird das Winterschlafnest des Igels zerstört.“
Verena Wendt
Weilheim

Nina Praun: „Jetzt heißt es aufwachen“; Bayern 11. März

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