Traditionelles Familienbild

Christina Sabrowsky: Richtlinien für Sexualkunde überarbeitet; Bayern 4. April

Die Darstellung von Christina Sabrowsky zum geänderten Sexualkunde-Unterricht löst Fragen aus. „Themen wie Homo-, Bi- , Trans- , und Intersexualilät sollen vorurteilsfrei behandelt werden.“ Weil man diese Thematik den regulären Lehrkräften nicht zumutet, sollen externe Berater hinzugezogen werden. Werden den Kindern Dinge zugemutet, die man den Lehrern nicht zumuten möchte? Welche Qualifikation besitzen diese externen Berater? Handelt es sich um Interessenvertreter der Homo- und Transsexuellen-Lobby? Das lässt befürchten, dass das natürliche Sexualverhalten und das traditionelle Familienbild abgewertet werden. Das ist ein Verstoß gegen die Bayerische Verfassung! Artikel 126 lautet: „Die Eltern haben das natürliche Recht und die oberste Pflicht, ihre Kinder zur leiblichen, geistigen und seelischen Tüchtigkeit zu erziehen. In persönlichen Erziehungsfragen gibt der Wille der Eltern den Ausschlag.“ Die Eltern wurden hier vom Kultusministerium überrumpelt. Ähnlich war es in Stuttgart. Dort hat ein evangelischer Lehrer den Schulplan zur Akzeptanz der sexuellen Vielfalt publik gemacht. Weiß Herr Seehofer, was sein Kultusminister unter Ausschluss der Öffentlichkeit betreibt? Das ist Wasser auf die Mühlen der AfD.

Dr. Eduard Werner Andechs

Was soll diese sang- und klanglose Überarbeiterei der Sexualkunde an Bayerns Schulen jetzt wieder einfach mal so? Millionen gehen drauf für 150 Genderlehrstühle und auch die x-te Überarbeitung in die schöne Vielfalt wird nichts daran ändern wie menschliches Leben weitergegeben wird. Jene Eltern die dagegen werden gleich meinungsdiktatorisch als konservative Ausnahmeerscheinung abgetan. Der neue Lehrplan bedeutet aber im Klartext, dass der Lehrer nicht Ehe und altmodische Familie gutheißen darf als Orientierung und Lebensentwurf. Er soll und muss jegliche Vielfalt vorurteilsfrei gutheißen. Kinder im CSU regierten Bayern sollen jetzt lernen, alte Geschlechtsbilder zu hinterfragen und an sich selbst homosexuelle Neigungen zu suchen. Ziel ist es die Heterosexualität als Norm (95 % leben aber so) in Frage zu stellen. Gruppensexkonstellationen oder die Einrichtung eines Puffs für alle, wo sich Jugendliche vielseitig zeigen sollen, kommen in Vielfaltslehrbüchern vor. Ist das nicht schon bald psychisch seelischer Missbrauch? Schwulen und Lesbenverbände sollen in Schulen geladen werden, für Familienverbände gilt diese Einladung nicht. Hier in Oberbayern müssen schon mancherorts Grundschulkinder in Märchen gehen, wo der Prinz einen Prinz heiratet. Sind Eltern, die das für ihre Kinder so nicht wollen, wirklich nur intolerant? Für mich ist es größte Enttäuschung einer bayerischen Schul- und Familienpolitik.

 Gabi Promberger Polling

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