Lobby-Politik des BUND

Gegen Stromtrassen; Bayern 11. August

Bei den derzeitigen Problemen mit den islamisch geprägten Migranten gehen andere, genauso bedeutsame Nachrichten leicht unter. Schlagzeile „Gegen Stromtrassen“ „BUND fordert dezentrale Energiewende“. Das kennt man schon und hakt es gedanklich ab, aber es frisst sich tiefer ins Gedächtnis. Gut dass der BUND gegen die großen Stromtrassen ist. Bei der Einseitigkeit unserer Medien geht die Tatsache verloren, dass diese nun bekämpften Trassen erst durch die Lobby-Politik des BUND für die Windenergie und das unsinnige Abschalten der sichersten Kernkraftwerke der Welt hervorgerufen wurde. Die Energiewende ist ein einziges Desaster, denn bisher haben wir kein CO2- eingespart. Und mit den Elektroautos wird es wieder mehr werden. Natürlich ist der Süd-Link Schwachsinn, denn er kann nur genutzt werden, wenn Wind weht. Wenn er aber nicht weht, dann nützt uns diese milliardenschwere Trasse gar nichts. Dann müssen wir in Bayern den Strom woanders suchen gehen. Tschechien baut schon ein KKW für uns. Aber so geht es, wenn man den sog. Naturschützern, die von Energiewirtschaft nun wirklich keine Ahnung haben, blind hinterher läuft. Ergebnis: Die EEG-Umlage steigt auf 7,1 - 7,3 Cent/kWh, konnten wir einige Tage zuvor im MM lesen. Doch diese Meldung ist auch schon wieder falsch, weil die Medien immer vergessen, die Mehrwertsteuer mit einzurechnen: Mit MWSt sind es dann nämlich 8,6 Cent/kWh. Diese bedeutet für den Durchschnittshaushalt, dass wir mit nun über 300 €/Jahr diesen Schwachsinn finanzieren müssen. Laut Trittin „eine Eiskugel pro Monat“; wenn Politiker schon mal rechnen, dann wird es verdammt teuer: Im Jahr 2017 kommen dann 27 Mrd. € zusammen für eine völlig verfehlte und unsoziale Energiepolitik von Politikern und sog. Naturschützern, die keine Ahnung von der Materie haben. 

Dr. Uwe Erfurth Bad Kohlgrub

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