Massentierhaltung begünstigt Grippe

Katrin Woitsch: Geflügelhalter in großer Sorge; Bayern 15. November

Der Tierschutzverein Provieh e. V. erwähnt auf seiner Homepage, dass Hauptverbreiter des Vogelgrippevirus die industrielle Massentierhaltung ist. Wildvögel könnten den Vogelgrippeerreger in sich tragen, vornehmlich würden sie sich jedoch zum Beispiel durch den Kontakt mit Exkrementen, Abfällen und kontaminierten Futtermitteln aus der industriellen Geflügelhaltung anstecken. Durch den Handel mit Zuchttieren oder den Transport von Schlachtgeflügel bei Missachtung von Hygienemaßnahmen würde die Ausbreitung von Vogelgrippe vorangetrieben. Das erscheint mir glaubwürdig und ich bin dagegen, dass Freilandgeflügel wegen der Vogelgrippe eingesperrt wird. Sollten bayernweit die Veterinärämter Stallpflicht anordnen, werde ich keine Eier mehr kaufen und zum Backen veganen Ei-Ersatz verwenden. Auch hierfür gibt es Rezepte aus Büchern und Internet, die interessant zum Ausprobieren wären.

 Angela Selmeier München

Es ist wirklich interessant, wie unsere Behörden auf Probleme reagieren. Beim Asiatischen Laubholzbockkäfer werden auf ganzen Landstrichen alle Bäume gefällt. Bei der Vogelgrippe werden schnell mal 30.000 Tiere eines Bestandes getötet (als Anfang). Bin mal gespannt, was angesagt wird, wenn man von den ersten menschlichen Influenza-Toten hört. 

Josef Zwiefelhofer Baierbrunn

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