Petition gegen Zupflasterung

Marco Hadem: 99 Prozent Rückgang bei Windrad-Anträgen; Bayern 27. Februar

Die Windrad-Lobbyisten sitzen schon wieder in den Startlöchern und finden in der SPD, den Grünen und den Freien Wählern willfährige Gehilfen, ihre menschenverachtende Lobby-Politik gegen die Staatsregierung durchsetzen zu wollen. Es ist Ministerpräsidenten Seehofer nicht genug zu danken, dass er die Abstandsreglung 10H in Bayern durchgesetzt hat, die besagt, dass ein Windrad um das Zehnfache seiner Höhe von der nächsten Wohnbebauung entfernt sein muss. Das heißt, ein 200 m hohes Windrad muss 2 km entfernt sein. Das ist diesen Lobbyisten schon wieder viel zu viel Entfernung und die SPD beklagt, dass es dadurch weniger Anträge gestellt wurden. Herr Rinderspacher ist sich nicht zu schade, mit dem Totschlagargument „Arbeitsplätzeverlust“ zu argumentieren. Was es für Menschen bedeutet, wenn sich vor ihrem Haus ein Windrad mit über 200 m Höhe, einem Rotordurchmesser von über 100 m und entsprechendem Schattenschlag dreht, kann sich jeder vorstellen. Die Befürworter und Nutznießer der üppigen Subventionen, die wir Stromkunden bezahlen, wohnen sicherlich nicht in den betroffenen Häusern, sondern in schöner Entfernung und freuen sich über die versprochenen Renditen, auf Kosten der Lebensqualität der betroffenen Bürger. Momentan läuft im Bundestag eine Petition gegen die Zupflasterung unserer Republik mit Windrädern. Auch die Bürger von Schleswig-Holstein wollen sich nicht mehr länger gefallen lassen, dass die Abstandsregelung von Lobbyisten diktiert wird. 

Hannelore Hartmann Starnberg

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