Schneechaos und ärztliche Versorgung: Störungen auf der Stammstrecke

Schneechaos und ärztliche Versorgung: Störungen auf der Stammstrecke

Was soll das?

Dirk Walter: „Reisemanager“ statt Schaffner; Bayern 8. Dezember

Die Seiten im Merkur über die neue Strecke München-Berlin ist sehr gut, aber der Bericht ist nicht nur zum Lachen, sondern man muss sich als Fahrgast fragen, was das soll. Martin Hinz, Gruppenleiter im Zugbegleitdienst (Zub), hat die Meinung, der Schuhlabschluss ist nicht so wichtig, der kann auch einen tollen Job machen, wenn er kein hohes Bildungsniveau hat. Zu meiner Person: Ich bin in Pension als Zugchef (früher Zugführer) hatte eine 9-monatige Ausbildung, war nach einer schriftlichen und mündlichen Prüfung bei der DB überall einsatzbar. Mein Dienst begann ich im Zub als Schaffner, später nach nochmaliger Prüfung als Zugführer. Als der ICE zu fahren begann, mussten wir vor Beamten der DB-Direktion uns vorstellen und Fragen beantworten, ob wir überhaupt in der Lage sind den ICE begleiten können. Dazu gehörte ein sehr guter gesamt Eindruck, Dienstkleidung mit Mütze. Als ich das letzte Jahr noch im Dienst war, hatte ich im ICE Fahrgeldeinnahme von 160 000 DM. Fahren heute nur ehrliche Fahrgäste im Zug (ICE)? Sind Fahrscheinkontrolle nicht mehr so wichtig, ach so, der Reisemanager llaut DB-Pressesprecher Michael-Ernst Schmidt stellt sich ja was anders vor, nicht Schaffner. Wenn ich die beiden jungen Leute im Bild mir anschaue, empfehle ich, sollten sie bei der DB erst mal im Regionalzug anfangen. Dort lernt man erst mal seine Heimat, Städte, Orte kennen ,oder ist eine gewisse Geographie nicht mehr so wichtig,ich hatte mal Auszubildende im ICE auf der Fahrt von München nach Frankfurt/Main bei mir, kannten nicht mal Städte wie Mainz, Düsseldorf, wo diese Fahrgäste umsteigen müssen. Zum Schluss, ein Speed-Dating? Man versteht die Manager der DB nicht mehr. 

Karl-Wilhelm Feix Hauptsekretär Zub a. D., München

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