Fernsehen

Da verliert man schnell die Lust am Fernsehen

Rudolf Ogiermann: Hochspannung zum Jubiläum; Medien 30. November

Spannung war bei diesem Tatort ja gegeben, aber die meiste Zeit verbrachten wir damit, die Untertitel zu lesen. Ich glaube kein Normalbürger ist in der Lage, die vielen, teilweise langen Dialoge so schnell lesen zu können, da verliert man schnell die Lust am Fernsehen. Was machen da sehbehinderte Menschen? Wir denken schon mit Grauen an nächsten Sonntag, Teil 2 wird bestimmt nicht besser. Gut dass die bayerischen Ermittler nicht ihre Muttersprache gebrauchen,da müssten Leitmeier und Batic auch noch mit Untertiteln versehen werden: bayrisch-deutsch, oder kroatisch-deutsch. Zum Glück wurde immer wieder das ARD 1 – Zeichen eingeblendet, so wussten wir zumindest, dass wir im Deutschen Fernsehen schauten.

Johann Wammetsberger

Eurasburg

Der Film war gut, doch ich hatte beim Zuschauen, insbesondere beim Zuhören Probleme. Nicht wenige Passagen waren sehr schlecht zu verstehen. Das lag nicht an meinen Ohren (nur beim Fernsehen und gerade dort trage ich in Kenntnis dieses häufigen Problems Hörgeräte) sondern am undeutlichen Sprechen - dem häufigen Nuscheln der Schauspieler. Das Fernsehen wird diesbezüglich immer schlechter - insbesondere bei deutschen Filmen. Synchronisierte ausländische Filme – von Profis gesprochen – sind weitaus besser. Die Produzenten und auch die Sendestationen sollten daher mehr auch auf ihre Zuhörer und bessere Verständlichkeit achten. Auch diese Menschen tragen dazu bei, hohe Einschaltquoten zu erreichen.

Frank Lesser

München

Auch interessant

Kommentare