Leserbrief

Eher utopisch

Christian Masengarb:Die Welt im Jahr 2100;Im Blickpunkt 3. Februar

Dass Afrika allein dieser Aufgabe nicht gewachsen ist, dürfte auf der Hand liegen. Doch wer überhaupt kann bei der Lösung des Problems zielführend helfen? Es geht doch nicht allein darum, 2050 rund 10 Milliarden Menschen satt zu bekommen. Man muss nicht unbedingt Pessimist sein, um hier das Schlimmste zu befürchten. Wie soll denn innerhalb einer Generation eine wirklich greifende positive Entwicklung möglich sein? Die Quantensprünge, wie sie unser Entwicklungsminister für möglich hält, erscheinen doch eher utopisch. Es fehlt in den meisten Regionen Afrikas an Bildung, Gleichberechtigung, Demokratieverständnis, Toleranz usw. Stattdessen sind die Machthaber tief in Korruption verstrickt. Selbst die hoch entwickelte EU und auch Deutschland erleben gerade eher Rückschläge; wie steigende Altersarmut, Pflege- und Bildungsnotstand, Wohnungsmangel.

Hannelore Grüning

Bad Wiessee

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