Ein wenig Demut

Camilla Kohrs: Die Hetzer; Im Blickpunkt 16. Januar

Der Merkur beschäftigt sich in der heutigen Ausgabe mit sogenannten Hetzern, die man auch als „vermeintliche Journalisten der neuen Rechten“ bezeichnet. Die Einschätzungen mögen mehr oder weniger als richtig erachtet werden, allerdings stellen sich mir zwei Fragen: Wie kann es sein, dass sich so viele Menschen für diese Medien interessieren? Mag es auch daran liegen, dass die etablierten Medien etwas falsch machen? Ein wenig Demut scheint hier schon auch angesagt. Fürchtet der doch eher als bürgerlich-konservative einzuordnende Merkur auch die Hetze von der anderen Seite des politischen Spektrums oder ist man auch hier wie bei vielen anderen Medien inzwischen auf dem linken Auge blind? An entsprechendem Material und Skandalen würde es sicher auch in diesem Zusammenhang nicht fehlen. Man darf also gespannt sein, wann eine entsprechende Dokumentation zu lesen sein wird. Es würde Ihrer Zeitung gut zu Gesicht stehen und wäre ein Beitrag zur Ausgewogenheit bei der Berichterstattung deutscher Medien. 

Thomas Lautenschlager Olching

Schön, dass der Münchner Merkur ausbreitete, wer seines Erachtens die „Aufwiegler und Hetzer“ sind, die „gezielt erfundene Nachrichten und Verschwörungstheorien“ verbreiten, hinter den „fake news“ stehen usf. Kann der mündige Leser jetzt doch gezielter noch alternative Informationsquellen aufsuchen und prüfen und sich so ein umfassenderes Bild von Geschehen in der Welt machen. 

Dr. Friedrich Weinberger Garmisch-Partenkirchen

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