Langweiliger Schmarrn

Der Sturz des Helden El Marco; Im Blickpunkt, Grauenhaft; Wenig unterhaltsam; Leserforum 2. März

Herr Strohmeier, ich bin Ihrer Meinung in Bezug auf Katharina Schulze. Sie kritisieren das Moderatoren-Team Fried-Deumling vom Nockherberg. Ich habe Frau Schulze schon ein paar Mal am Bildschirm gesehen mit verschiedenen Moderatoren. So erfahren kann niemand sein, Frau Schulze zu bremsen. Sie ist einfach unerträglich und nervtötend mit ihrem Geschwafel. Gegen dieses Maschinengewehr kommt keiner an.

 Johanna Wellnhofer München

Ich bin Herrn Tippelt für seinen Leserbrief „wenig unterhaltsam“ sehr makaber, denn ich meinte schon, ich sei die einzige, der dieses Singspiel als absolut chaotisch bezeichnet, wobei ich sagen muss, dass dieses Wort sogar noch schmeichelhaft ist für eine Stunde gähnende Langeweile. Es ist mehr als blamabel, dass sowohl die Merkur-Kritiker, aber allem voran die Politiker nicht den Mut halten, das Wort „Schmarrn“ in den Mund zu nehmen. 

Irmgard Bellenheim München

Sie schreiben, dass Söder bei diesem Singspiel wenig zu lachen hatte. Dies gilt leider auch für die meisten Fernsehzuschauer. Man kann zu Söder stehen, wie man will, aber ein Stück, das sich ausschließlich um ihn dreht und weniger Pointen als die Gebrauchsanweisung für einen Staubsauger und nur ewig lange witzlose Lieder aufweist, war eine reine Enttäuschung. 

Ulrich Klein München

Die Berichterstattung im Münchner Merkur hat mich sehr erstaunt. Konnte ich die Mama-Bavaria-Rede noch als leidlich lustig empfinden, war das viel gerühmte Singspiel für meine Begriffe das Schlechteste, was seit langer Zeit am Nockherberg geboten wurde. Ich habe von den zitierten Höhepunkten kein einziges Zitat gefunden, das lustiger gewesen wäre als das Telefonverzeichnis von Braunschweig. Dass sämtliche vorkommende Politiker das Singspiel in höchsten Tönen lobten, beweist wieder einmal ihre Feigheit, ehrlich ihre Meinung zu sagen, weil sie alle Angst haben, sich mit den Medien anzulegen. Vielleicht sollte auch die Kamera nicht ständig die Reaktion des jeweiligen Politikers festhalten, damit sie sich nicht verpflichtet fühlen, immer vor sich hin zu lachen. 

Fritz Tischer München

Wer hat Chancen auf die Rolle? Der Münchner Merkur macht sich Gedanken um die Nachfolge der Mama Bavaria und nennt eine Reihe Namen. Dabei vermisse ich denjenigen, der mit seinen „Brettl-spitzen“ Münchner und Bayerische Lebensart verkörpert: Jürgen Kirner von der Couplet AG. Eine echte Alternative wäre das Gesicht Bayerns, die unverwüstliche Carolin Reiber, die dem Nockherberg ganz neuen Charme geben könnte. 

Klaus Pinkan München

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