Sieg Jesu über die dunklen Mächte

Auferstehung – was ist das eigentlich?; Im Blickpunkt 15./16./17. April

In einer Zeit, in der bei vielen der Glaube tot oder obsolet-verworren ist, lesen sich die Merkur-Beiträge über eine Weiterexistenz sehr tröstlich, gerade zur Osterzeit. Für den Pfarrer ist das ewige Leben keine abstrakte Theorie, die Landwirtin glaubt an ein Wiedersehen bei Gott, der Krebsarzt verspürt beim Heimgang eines Patienten ein Gefühl der Leere, glaubt an eine höhere Macht, die Lehrerin verwendet das treffende Bild einer Raupe, aus der ein wundervoller Schmetterling wird. Ja, sogar das erst siebenjährige Kind Anna hat ganz drollig-weise Einsichten über Jesu Auferstehung und hält sogar ganz richtig eine Wiedergeburt des Menschen (nicht als Pflanze oder Tier, bitte!) für möglich. Der Bestatter sieht korrekt im Ostersonntag den höchsten Jahresfeiertag, spiegelt dieser doch den Sieg Jesu über die dunklen Mächte und die dadurch für die Menschen erreichte Chance, wieder zum Himmelreich aufzusteigen. Dass der „Wiesn-Henker“ und der Kabarettist an ein Nichts glauben, ist seit den revolutionären, pseudoaufklärerischen Erkenntnissen der Naturwissenschaften Usus. Gegen die Verleugnung der Seele bzw. für deren Überleben des Todes haben viele glaubwürdige Personen wie Ärzte, Sterbeforscher, klinisch Tote, Medien und Verstorbene selbst ihre Stimme erhoben, ganz abgesehen von den vielen Zeugnissen jener, welche durch das innere Wort Gottes zu Offenbarungen angehalten wurden, zum Beispiel der „Schreibknecht Gottes“ Jakob Lorber (vgl. K. Eggenstein: „Der Prophet J. Lorber verkündet…“, Lorber-Verlag, Bietigheim) oder die reiche Sammlung von Jesus- Botschaften zwischen 1866 und 1950 („Drittes Testament“, Reichl-Verlag, St. Goar). In beiden Fällen werden u.a. der Sterbevorgang und unsere kritische Jetzt- und Wendezeit beleuchtet! Festzuhalten ist, dass sich beim Ableben die feinstoffliche Seele vom Körper trennt, das irdische Leben wie einen Zeitraffer-Film erlebt, oft ein Gottes- oder Lichterlebnis erfährt, worauf das Gewissen als dichter auftritt und die Seele mit ihren positiven und negativen Taten konfrontiert. Nie wird Gott, der die All-Liebe ist, den Menschen strafen oder gar verurteilen! Je nachdem, wie die Lebensweise eines Menschen beschaffen war – bestimmt von Güte, selbstlosem Einsatz, Nächstenliebe, Harmonie oder aber von Egoismus, Materialismus Sinnengier, Hass, Grausamkeit – sieht die jenseitige astrale Ebene aus, in der sich der/die Verstorbene wiederfindet. In den Himmel gelangen dabei die Wenigsten sofort (zu hohe Anforderungen!), aber in Regionen der Freude und Glückseligkeit mögen die Abgeschiedenen wohl eine neue Heimat finden. Diese Feststellungen fußen nicht auf irrealem Märchenglauben, sondern sind immer wieder und zu allen Zeiten klar belegt worden.

 Frank Skasa-Weiß Ohlstadt

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