Ein Hund ist er schon

Claudia Möllers: Himmel, Herrgott, Sakrament; Im Blickpunkt 17. März

Herzlich möchte ich mich für den erfrischenden Beitrag über Pfarrer Schießler bedanken. Zu lesen, dass in dieser „toten“ Kirche doch noch Leben vorhanden ist, das tut gut. Aber: So anregend, bereichernd, kreativ, menschen- und gottgefällig Schießlers Gottesdienste auch sind. Seine Gemeinde bleibt offensichtlich eine Priester-Zentrierte Gemeinde, die ohne ihn verlassen und alleine dastünde. Eine Gemeinde im Sinne Jesu und der paulinischen Vorstellung aber müsste eine sich selbst tragende und versorgende sein. Eine, die sich aller Charismen in der Gemeinde zu bedienen wüsste, neue undogmatische Wege zu gehen wagt. Wege – ganz nahe am Evangelium Jesu – auf den Menschen zu und nicht von ihm weg. Von Barmherzigkeit beseelt und nicht von Hartherzigkeit. Eine solche Gemeinde würde den absolut herrschenden Priester eigentlich überflüssig machen. Der Priester hätte dann nur noch die Aufgabe, seine Begeisterung als Mitbruder, Koordinator und spiritueller Leiter in der Gemeinde wirksam werden zu lassen.

Egon Weiß Maria Thalheim

A Hund is er scho, der Schießler Rainer Maria. Und er segnet alles, was ned bei drei aufm Baum drobn is. Fix, luja.

Peter Kühn München

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