Ethik statt Religion

Georg Anastasiadis, Josef Ametsbichler, Katrin Woitsch: „Islamunterricht beugt Radikalisierung vor“, Interview mit Simone Fleischmann; Im Blickpunkt 23. Februar

Ein Fehler ist es die Flüchtlinge vor allem als Muslime zu sehen. Viele sind nicht sonderlich religiös, tragen kein Kopftuch, gehen in keine Moschee, sind säkular und feiern Ramadan wie westliche Agnostiker ihr Weihnachten als Familien- und Traditionsfest und nicht als religiöses Fest. Diese Menschen und ihre Kinder nun in einen Islamunterricht zu zwängen, ist fraglich. Zudem wäre es besser, Religionsunterricht, ob christlichen oder islamischen, generell durch einen Ethikunterricht zu ersetzen, bei denen alle Kinder gemeinsam und nicht nach Konfessionen getrennt die wichtigsten westlichen und östlichen Philosophen, die Ideen der Aufklärung und der Demokratie sowie erst dann alle Weltreligionen und nicht nur eine lernen. 

Ralf Ostner Murnau

Auch interessant

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.