LIEBE LESER Kolumne

Ausflug in die Berge und an die Seen?

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Die allermeisten, ja nahezu alle Leserbriefe, die uns erreichen, drehen sich um die Corona-Krise.

Und derzeit am heftigsten diskutieren Leser über die Frage, ob man einen Ausflug ins Oberland machen darf oder nicht, wie Sie auf dieser Seite sehen. Einerseits sind wir alle gehalten, unser Möglichstes zu tun, damit wir uns das Virus nicht einfangen oder es verbreiten. Daher die einschneidenden Einschränkungen. Andererseits ist es ein Grundrecht und wohl auch ein Grundbedürfnis, sich an der frischen Luft zu bewegen. Und ganz verboten sind Ausflüge (bei Einhaltung aller für die Sicherheit notwendigen Auflagen) nicht. Wer würde nicht gerne am kommenden Wochenende bei frühlingshaften Temperaturen an die Seen und in die Berge im Süden von München spazieren oder wandern gehen? Ich natürlich auch. Nur, wenn zu viele auf die gleiche Idee kommen, wird es schnell zu einem Problem. Also doch eher verzichten. Meine Planung für Samstag und Sonntag sieht so aus: Am Stadtrand von München habe ich eine Ackerparzelle gepachtet, die muss bestellt werden. Dort hin gelange ich zu Fuß oder mit dem Radl in kurzer Zeit. Nach dem Umgraben kann ich in dem angrenzenden Forst, der sich bis Starnberg hinzieht, wandern, ohne anderen Menschen zu nahe zu kommen.

Christian Vordemann

Redaktion Leserbriefe

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