Liebe Leser,

  • schließen

Wolfgang M. Geyer, Dialektsprecher, schrieb uns: „Bei uns weiß jeder, dass ein Gwand etwas zum Anziehen ist, aber dass jemand auf die Idee kommt, das Adjektiv ,gwant‘ mit einem ,d‘ am Schluss zu schreiben, ist neu.

Weil das ,a‘ ja ganz kurz und hell gesprochen wird, bietet sich diese Schreibweise mit ,t‘ doch geradezu von selber an. In meiner 75-jährigen Praxis als Dialektsprecher ist mir dieses Adjektiv mit einem ,d‘ am Schluss noch nie untergekommen. Es war immer selbstverständlich irgendetwas ,gwant‘!“ Die unterschiedliche Schreibung mag daran liegen, dass es keine genormte Schreibung für die bairischen Dialekte gibt. In Ludwig Zehetners Lexikon steht: g(e)wàndt.

Christian Vordemann Redaktion Leserbriefe

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Liebe Leser,
Zeitung lesen verbindet.
Liebe Leser,
Lieber Leser, 
es gibt in München eine Passauerstraße, benannt 1903 nach Anton Passauer.
Lieber Leser, 
Liebe Leser,
unser Leser Erwin Preininger – siehe auch den Leserbrief „Bierfilz mit Umweltmotto“ – hat uns einen Ausschnitt unserer Zeitung von 1986 geschickt.
Liebe Leser,
Liebe Leser,
Polizisten klagen zu Recht darüber, dass ihnen manchmal zu wenig Respekt entgegengebracht wird.
Liebe Leser,

Kommentare