Liebe Leser,

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ein Mitglied einer Genossenschaft fragte an, ob wir Beschwerden über diese als Leserbrief veröffentlichen würden.

Eine Person habe nämlich gegenüber den Genossen gedroht, sich an die Presse zu wenden. Eine Beschwerde über ein Unternehmen oder einen Verband ist erst mal kein Leserbrief. Beschwerden sollten am besten direkt an den kritisierten Adressaten gerichtet werden. Zum anderen müssten wir – der journalistischen Sorgfaltspflicht folgend – nicht nur den Beschwerdeführer, sondern auch den Belasteten anhören. Damit wäre die Geschichte aber wiederum kein Leserbrief, sondern etwas für den redaktionellen Teil.

Christian Vordemann Redaktion Leserbriefe

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