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gleich zwei Mal sorgen Badekostüme für Damen für Aufregung: ein Bikini einer italienischen Modefirma am Münchner Marienplatz und ein Burkini-Verbot in einem Schwimmbad.

Sie sehen also, neben all den Nebensächlichkeiten auf der Welt haben wir noch Zeit, uns mit den wirklich wichtigen Dingen zu befassen. Ich will hier gar nicht darauf eingehen, ob die Werbung sexistisch ist oder nicht. Aber wie soll man anders für einen Bikini werben als mit einer hübschen Trägerin? Und was den Burkini (Verkleinerungsform für Burka, dieses Verhüllungskleid, das manche moslemische Frauen tragen) betrifft, fallen mir immer die Bilder von Badenixen bei uns um 1900 im Strandbad ein. Da waren die Damen noch züchtig angezogen. Anziehend sieht aber anders aus. Damals wie heute waren es Männer, die den Damen auferlegen wollten, ihre Schönheit zu verbergen.

Christian Vordemann Redaktion Leserbriefe

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