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durchquert man den deutschen Sprachraum von ganz unten im Süden bis in den hohen Norden, dann stellt man fest, dass es mit der Entfernung der Sprechenden schon mal Verständigungsprobleme geben kann.

Das wird deutlich an diesem Satz: „Sind Sie scho mal z’Züri gsii?“, fragt der Schweizer den Preußen im Zug nach Zürich. Als der nicht versteht, wiederholt der Eidgenosse seine Frage: „Sind Sie scho mal z’Züri gsii?“ (Sind Sie schon mal in Zürich gewesen?). Der Norddeutsche zuckt verständnislos mit den Schultern, als der Schweizer ein drittes Mal deutlich lauter fragt: „Sind Sie scho mal z’Züri gsii?“ Da sagt der ebenfalls im Abteil sitzende Schwabe zum Preißn: „Der meint ,gwäh‘.“

Christian Vordemann Redaktion Leserbriefe

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