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Weniger Fleisch ist mehr wert

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„Fleisch ist ein Stück Lebenskraft“ – damit warb früher die Agrarwirtschaft.

Heute wird (übermäßiger) Fleischkonsum von einigen als umweltschädlich und dem Tierwohl abträglich angesehen und soll künstlich verteuert werden. Diese Debatte – wie sie hier rechts abgebildet ist – wäre überflüssig, wenn sich die Mehrheit beschränken würde. Wer zum Beispiel nur jeden zweiten statt jeden Tag ein saftiges Stück Fleisch vertilgt, kann sich einen doppelt so teuren Braten leisten. Das heißt kostenneutral bessere Qualität aus regionaler und möglichst tiergerechter Haltung. Damit würden lange qualvolle Tiertransporte verhindert, auch kleinere heimische Höfe hätten wieder bessere Verdienstmöglichkeiten und der eigenen Gesundheit täte es auch ganz gut.

Christian Vordemann

Redaktion Leserbriefe

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