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außen hui, innen pfui – es muss ja nicht gleich ein Potemkinsches Dorf sein.

Der russische Fürst und Gouverneur Grigori Alexandrowitsch Potjomkin hatte vor dem Besuch der Zarin Katharina in dem gerade eroberten Neurussland entlang der Wegstrecke im Jahr 1787 ganze Dörfer errichten lassen, die aber nur aus bemalten Kulissen bestanden. Sehr gut kann man dieses Prinzip auch in München studieren. Schauen Sie sich die prächtigen, reich verzierten Häuser aus der Zeit um 1900 an! Zum Beispiel am Isarufer im Glockenbachviertel oder am Bavariaring bei der Wiesn. Zur Straßenseite hin Skulpturen, große Panoramafenster, Bemalungen und sonstige Verzierungen. Im Hinterhof aber finden sich dagegen oft die schlichten grauen Fassaden, wie sie für einfache Mietskasernen aus der gleichen Zeit üblich waren. Vorne Jugendstil pur, hinten Wände wie bei den armseligen Behausungen der Proletarier.

Christian Vordemann Redaktion Leserbriefe

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