LIEBE LESER Kolumne

Knuddeln ist gesund

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Knuddeln tut gut.

Das haben Wissenschaftler nachgewiesen, wie Sie heute auf der Seite Weltspiegel nachlesen können. Was bedeutet „knuddeln“? Laut Duden erstens: zerknüllen. Und zweitens: umarmen, drücken, küssen (besonders ein Kind). Der Knuddelbär wird auch gern geherzt. Die Herkunft des Wortes ist ungeklärt. Knuddeln könnte mit knutschen verwandt sein. Im Jiddischen ist „majn Knejdl“ („Mein [lieber] Knödel“) ein Kosename für ein Kind. Möglicherweise hängt knuddeln damit zusammen. Dazu gibt es noch das Adjektiv knuddelig im Sinne von „zerknüllt“ (knuddelige Hose) und „süß“ (knuddeliger Teddybär). Von der Sprachmelodie her hört sich „knuddeln“ eher nicht bairisch an. Im Bairischen gibt es laut Wörterbuch das Wort „schmoachln“ mit der Bedeutung: sich anschmiegen, kuscheln, schmusen. Egal, wie wir es nennen, der gesundheitsfördernde Effekt dürfte der gleiche sein.

Christian Vordemann

Redaktion Leserbriefe

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