LIEBE LESER Kolumne

Nächtliche Störenfriede

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Krähen wecken Kollegin. 

Müde Augen am Schreibtisch gegenüber: Kollegin M. ist unausgeschlafen, weil sich seit drei, vier Tagen zwischen vier und fünf Uhr – ich zitiere – „Myriaden Krähen in den Bäumen rund um unser Haus versammelt haben – einzig zum Zwecke, mich mit ihrem ätzenden Gekrächze um den Schlaf zu bringen“. Und das Geschrei, so betont die Kollegin, sei neu. Bis vor wenigen Tagen war stattdessen noch „liebliches Vogelgezwitscher“ zu hören. Nur, so fragt sie sich, wo kommen die Krähen so urplötzlich her? Google zaubert die Theorie hervor, dass die Vögel im Herbst aus dem Norden zu uns kommen, um hier zu überwintern. Daher nun die Angst der Kollegin, deren Sommerferien daheim noch bevorstehen: Sind die morgendlichen Störenfriede gar schon Vorboten des möglicherweise zu schnell nahenden Herbstes? Wenn Sie, liebe Leser, weiterhelfen können, immer her mit Ihrem Krähen-Wissen!

Christian Vordemann

Redaktion Leserbriefe

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