Liebe Leser,

morgen, am 6. Januar feiere ich ein zweites Mal Weihnachten – in der Kathedrale des Heiligen Nikolaus in der Münchner Lincolnstraße.

Die russisch-orthodoxen Christen haben nach ihrem alten Kalender nämlich erst jetzt den 24. Dezember. Der Gottesdienst dauert etwa vier Stunden, wobei nicht alle die ganze Zeit daran teilnehmen. Deshalb ein ständiges Kommen und Gehen und Stehen, denn Sitzgelegenheiten gibt es nur wenige für Alte und Gebrechliche an den Wänden. Keine Orgel erklingt, dafür Chöre, die wunderbar schön singen – auch wenn ich außer „Gospodi“ und „Amin“ (Herr und Amen) nichts verstehe, ist es ein ergreifendes Erlebnis.

Christian Vordemann

Redaktion Leserbriefe

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