Liebe Leser,

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es ist gemein. Da legt man sich im Schweiße seines Angesichts tagelang in die Sonne, um vom Blässchen zum zumindest etwas gebräunten Sommerfrischler zu werden. Und kaum zurück im deutschen Regen, verschwindet jede Farbe als wäre nie Sommer gewesen.

Wer nun wissend nickend auf seine blassen Arme schaut, der erinnere sich einfach kurz, woher der Begriff „Blaues Blut“ stammt. Weil Adelige einst nicht wie das einfache Volk unter freiem Himmel schuften mussten, blieben sie blass – und ihre Adern schimmerten bläulich durch die Haut. Eine edle Blässe ist also gar nicht so verkehrt. Einen guten Start in die Woche!

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