Kolumne Leserbriefe

LIEBE LESER

  • Christian Vordemann
    vonChristian Vordemann
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Münchner haben ein Recht auf die Natur.

Zwei Dinge sind klar: Wegen Corona sollen wir Kontakte meiden, Abstand halten und unnötiges Reisen unterlassen. Und zweitens ist auch klar: Wir dürfen raus, wandern und spazieren. Das ist gesund und mangels Alternative eine der wenigen Möglichkeiten, sich sportlich zu bewegen. Ein Leser hat uns geschildert, wie er in Garmisch-Partenkirchen wohl wegen seines Münchner Autokennzeichens angepöbelt worden ist. Aber die Bewegungsfreiheit hört nicht an der Landkreisgrenze Münchens auf. Auch Münchner dürfen weiter (die nötige Rücksichtnahme immer vorausgesetzt) in die Berge und an die Seen im Oberland. Das sind kein geschützten Reservate der dort Einheimischen. Davon abgesehen: Wie viele Bewohner am Tegernsee sind denn zugereist und wie viele Menschen sind vom Land in die Stadt gezogen? Ebenso dürfen die Bewohner des Alpenrandes auch weiter nach München zur Arbeit pendeln, zum Einkaufen und Theaterbesuch (wenn es denn wieder geht) oder einfach nur so kommen.

Christian Vordemann

Redaktion Leserbriefe

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