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  • Christian Vordemann
    VonChristian Vordemann
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Am Sonntagmorgen um 5.30 Uhr hörte ich im Autoradio die üblichen Unfallmeldungen, noch keine Staus und drei Gefahrenwarnungen: Auf der Straße so und so liegt ein totes Reh auf der Fahrbahn; ebenso auf zwei weiteren.

Drei überfahrene Rehe werden gemeldet, weil ihre Kadaver eine Gefahr für die nachkommenden Autofahrer sind. Drei von hunderten Wildtieren, die täglich auf unseren Landstraßen totgefahren werden.

Es gäbe schon einfache Möglichkeiten, das Leben vieler Rehe (und auch etlicher Menschen, die bei solchen Begegnungen von der Straße abkommen und gegen einen Baum knallen) zu retten: langsamer fahren – 80 statt der erlaubten 100, vor allem, wenn’s dämmert; grundsätzlich Tempolimit bei einem Wildwechselschild und Eigenbeteiligung des Autofahrers bei einem Wildunfall.

Christian Vordemann

Redaktion Leserbriefe

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