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niemand wünscht sich den Tod eines Rehkitzes.

Die zierlichen Geschöpfe, die in diesen Wochen zur Welt kommen, werden von den Rehgeißen in Wiesen abgelegt. Das Kitz flüchtet nicht, sondern duckt sich. Sein gepunktetes Fell und der fehlende Geruch schützen es davor, von Fressfeinden aufgespürt zu werden. Die Wiesen werden heute nicht mehr mit der Sense, sondern mit dem Kreiselmäher am Traktor gemäht. Dadurch kommen viele der gerade geborenen Kitze ums Leben. Natürlich will kein Bauer so ein harmloses Geschöpf töten (und gleichzeitig das Futter für sein Vieh durch den Kadaver verseuchen). Und auch kein Jäger, der Kitze erst ab September jagen darf (wenn sie nicht mehr gesäugt werden und schon größer sind), will das. Gemeinsam können Landwirte und Jäger die meisten Rehkitze vor diesem Tod bewahren. Die Methoden sind vielfältig, vom Abgehen der Wiesen mit dem Hund, über Musikbeschallung bis zu Flatterbändern. Das veranlasst die Rehmutter, ihr Kleines abzuholen. Neuerdings werden auch Drohnen eingesetzt, um die Kitze ausfindig zu machen und außer Gefahr zu bringen.

Christian Vordemann Redaktion Leserbriefe

Rubriklistenbild: © unbekannt

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