Liebe Leser,

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gestern rief mich ein Landwirt an, der auch den erschütternden Film über Tiertransporte von Deutschland in den Nahen Osten gesehen hatte.

Obwohl er als Bauer einiges gewohnt sei, haben ihn die gezeigten Quälereien zutiefst erschüttert. „Ich schäme mich für meine Spezies“, schreibt Josef Thannhuber aus Murnau dazu (siehe unten). Der Anrufer kennt alle seine Tiere mit Namen und würde ihnen so etwas nie antun wollen. Wir waren uns einig, dass lange Transporte lebender Tiere verboten gehören. Am besten sollten die Tiere nur zum nächsten Schlachthof oder Metzger gefahren werden dürfen. Weitere Wege müssen den Tieren erspart bleiben. Der Transport des zerlegten Tieres tut der Qualität des Fleisches (ob gekühlt oder gefroren) überhaupt keinen Abbruch und ist auch leichter (sowohl an Gewicht als auch im übertragenen Sinne). Fleischesser können einiges bewirken, in-dem sie auf die Herkunft dieses Lebensmittels achten. Wer zu regionalen Produkten greift, hilft zudem unseren heimischen Bauern und vermeidet lange Wege.

Christian Vordemann Redaktion Leserbriefe

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