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eines der unrühmlichsten Kapitel in der Geschichte der Wehrmacht wird selten erwähnt: die Behandlung der sowjetischen Soldaten in deutscher Hand.

Von den über 5 Millionen gefangen genommenen russischen Soldaten – wenn sie nicht verwundet waren, waren das in der Regel junge gesunde Männer – kamen in deutscher Gefangenschaft weit über 3 Millionen ums Leben. Während die Wehrmacht sich gegenüber amerikanischen oder britischen Soldaten in ihrem Gewahrsam in der Regel an die Genfer Konvention („Kriegsgefangene sind jederzeit mit Menschlichkeit zu behandeln“) hielt, wurden den Soldaten der Sowjetunion systematisch medizinische Versorgung, ausreichend Verpflegung und schützende Unterkunft verweigert. Man ließ sie schlicht verhungern und erfrieren oder brachte sie gleich um. Gedeckt und gefördert wurden diese Kriegsverbrechen von der Führung unter dem Motto, dass die slawischen „Untermenschen“ keine Kameraden sein könnten und deshalb keine menschliche Behandlung verdient hätten.

Christian Vordemann Redaktion Leserbriefe

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