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Mann ist das Wetter mies. Als ich gestern das Pressehaus zusammen mit einem Kollegen betrat, moserte der über die Kälte und den Regen.

Doch was hilft’s? Rein gar nichts! Man soll doch positiv denken: Also warme, wetterfeste Kleidung und ein Schirm, unter dem man trotz Regen munter durch die Welt laufen kann. Dabei denken, wie gut es den Pflanzen tut, Wasser zu bekommen. Daran denken, welche Freudentänze die Menschen in der Sahelzone aufführen würden, hätten sie so viel von dem kostbaren Nass wie wir. Dabei können wir uns über die Gewissheit freuen, dass es irgendwann aufhört zu regnen. Ein flämisches Sprichwort besagt: Hinter den Wolken scheint die Sonne. Ändern können wir das Wetter eh nicht. Aber uns können wir ändern, indem wir uns unsere gute Laune nicht durch das Wetter vermiesen lassen.

Christian Vordemann Redaktion Leserbriefe

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