Leserbrief

Droge Nikotin

Hier lesen Sie starken Tobak; Jounal 29./30. Mai

Der Weltnichtrauchertag 2021 ist für mich Anlass Ihnen einmal die Meinung und die Vorstellung eines demokratiebewussten, engagierten Bürgers nahezubringen, der seit 35 Jahren keinem Politiker mehr seine Stimme gab, der mit diesen korrupten Machenschaften von Nachkriegspolitik und „Drogenindustrie“, zum Nachteil junger Menschen, deren Recht auf Leben und körperlicher Unversehrtheit, wie es im Artikel 2/Abs. 2 des Grundgesetzes garantiert und fundamentiert sein sollte, sich auseinandersetzt. Die Droge „Nikotin“, und dies weiß jedes Kind in unserer Gesellschaft, sollte auf keinen Fall den Menschen offeriert werden. 140 000 Bürger unseres Landes werden durch ihre „Suchtabhängikeit“ jedes Jahr, vorzeitig zu Tode gebracht. Und, unser Staat macht damit ein blendendes Geschäft, es darf, mit der Zielgruppe der Kinder, Jugendlichen und jungen Menschen auch noch Werbung dafür gemacht werden. Welch ein widerwärtiges Handeln von Politik und Industrie. Den enormen hohen Preis, der damit verbundenen Sozialausgaben, zahlt der Steuerzahler.

Ich empfehle Ihnen den Bericht im Münchner Merkur zu lesen, welcher am 29./30. Mai zum Weltnichtrauchertag 2021 in der Zeitung stand. Was mich jedoch verwundert und dies kenne ich nun schon seit 35 Jahren und deshalb musste ich meinen Leserbrief schreiben, dass jede Kritik an die Verursacher dieser Misere, dieses Skandals deutscher Nachkriegsgeschichte, fehlt und notwendige Veränderungen nur sehr zögerlich erkennbar sind.

Vergleicht man die Hysterie des Coronageschehens mit dem für mich wesentlich notwendigeren Aufarbeitens eines Problems, der Reduzierung von Suchtabhängigkeit durch Nikotin, dann könnte auch ich mein Glaubwürdigkeitsdefizit gegenüber ehrlicher Politik etwas abmildern.

Liebe Politiker Deutschlands, ich bin nur ein kleiner, realitätsbewusster, engagierter Demokrat in unserer Gesellschaft, der aber sehr kritisch diese Geschehen in Verbindung mit der Drogenindustrie betrachtet und die immensen Vorteile für junge Menschen sieht, wenn man diese nicht mit der perfiden, hinterlistigen und widerwärtigen Strategie zu Suchtabhängige gemacht und somit eine viel positivere Lebensperspektive gehabt hätten.

Dies mache ich Ihnen zum Vorwurf und daran können Sie sich messen lassen, was haben Sie diesbezüglich für einen Beitrag geleistet, um diese Widerwärtigkeit deutscher Politik in dieser Form, bis zum heutigen Tag, so zu erhalten. Bestandsaufnahme!

Anton Morböck

Weilheim

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