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Leserbriefe

Pyrrhussieg zulasten der Deutschen

Merkel erleichtert überEinigung auf EU-Gipfel;Titelseite; Alexander Weber; Der Süden steht jetzt in der Pflicht; Kommentar;Der teuerste Poker derWeltgeschichte;Im Blickpunkt 22. JuliAus populistischen Gründen Geld mit vollen Händen verteilt; Leserforum 21. Juli

Es war nicht anders zu erwarten: 91 Stunden harte Verhandlungen bis jeweils zum Morgengrauen führten zu folgendem Ergebnis: Wenn man die Politiker, österreichische Medien sowie einen Teil der schreibenden Presse hört und liest, gehen gefühlt alle 27 Staaten als Sieger vom Platz. Schaut man genauer hin, haben 26 Regierungschefs, sogar Herr Macron, leidenschaftlich und mit harten Bandagen in erster Linie für einen Vorteil ihres eigenen Landes und ihrrer Bürger gekämpft, die so hochgehaltenen europäischen Werte spielten nur – wenn überhaupt – im Hintergrund eine Rolle.

Im Gegensatz dazu kämpfte unsere Bundeskanzlerin ausschließlich für Europa, in den von mir gehörten Statements spielten Deutschland und insbesondere seine Bürger keine Rolle. Im Ergebnis bleibt es nur, zu bemerken: Noch so ein Sieg, und der „Krieg“ (sprich ein Auseinanderfallen der EU) ist verloren. Das nennt man dann Pyrrhussieg, zulasten insbesondere des deutschen Steuerzahlers.

Peter Hamann

Taufkirchen

Wie sich unsere beiden „starken“ Frauen doch freuten, dass sie „erfolgreich“ am teuersten Poker der Weltgeschichte mitpfuschen durften. Wurden sie doch wieder einmal ganz locker über den Tisch gezogen und freuten sich auch noch darüber, dass die restlichen EU-Freunde sie dazu verdonnert hatten, den größten Teil des verlorenen Geldes großzügig zu spenden. Um noch mehr Frauen solche Freuden zu ermöglichen, muss in der Politik dringend eine Frauenquote eingeführt werden.

Joachim Weiss

Freising

Man muss den fünf Regierungschefinnen und -chefs von den Niederlanden, Österreich, Dänemark, Schweden und Finnland nur Hochachtung zollen, die den Mut haben, der Dilettantenschar aus Brüssel Paroli zu bieten. Wenn Länder wie Italien – Weltmeister in der Steuerhinterziehung –, begünstigt von Klima, Landschaft, antiker Kultur und Touristik, um Hilfe bitten, dann kann man diese reichen Bettler nur bedauern. Eine vernünftige Politik dieser Länder würde der Bettelei schnell ein Ende machen. Europa hält nur die große Gier nach deutschem Geld zusammen.

Peter Rosenbauer

München

Was mich fassungslos macht, ist, mit welchem Mandat unsere Kanzlerin denn nach Brüssel geschickt wurde? Sie alleine handelt mit Macron ein Rettungspaket in Milliardenhöhe aus, ja geht’s noch. Haben wir nicht ein Parlament und eine Verfassung, die über die Geschicke unseres Landes bestimmen sollten? Ich erwarte nach der Rückkehr von Merkel aus Brüssel eine heftige Diskussion im Bundestag und eine namentliche Abstimmung unserer 700 Abgeordneten zu diesem Corona-Paket, ansonsten kann man das Parlament wegen Bedeutungslosigkeit gleich nach Hause schicken.

Paul Burkart

Aidling

Bundeskanzlerin Angela Merkel ist in der ganzen Welt geschätzt, weil sie umgänglich ist. Was sie ihrem Land aber an Solidarität zumutet, ist auch für mich unheimlich. Die Zeit für eine glaubwürdige Wende ist mehr als überfällig.

Sebastian Springer sen.

Schalldorf

Wie bei jedem Glücksspiel gibt es auch beim Pokerspiel Gewinner und Verlierer. Auch beim teuersten Poker der Weltgeschichte gilt dieses Prinzip. Die vor Erleichterung strahlenden Gesichter von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und dem Präsident des Europäischen Rates Charles Michel mögen vordergründig so manchem Betrachter durchaus einen Ausdruck von Glück vermitteln.

Doch betrachtet man das Bildchen genauer, drücken die beiden sich berührenden Ellenbogen der beiden Führungskräfte genau den Trend des modernen Zeitgeist aus, nämlich die Situation des Verlierers. Das Coronavirus hält den Politikern und Politikerinnen einen Spiegel in Form des Corona-Grußes vor Augen, der unmissverständlich auf das Ellenbogen-Denken der Menschheit hinweist: „Ich, ich, ich, was interessiert mich der andere, Hauptsache mir geht es gut“, mit dem heutzutage mit absoluter Sicherheit kein Staat mehr zu machen ist.

Michael Bergmann

Garmisch-Partenkirchen

Werter Herr Stadtmüller! Welch eine Schande! Deutschland mit seinen „angestammten Tugenden“ ist nicht an der Spitze der Sparsamen, Fleißigen und Ehrlichen! Glauben Sie wirklich, dass das nur wir Deutschen können? Überheben Sie sich da nicht ganz gewaltig? Sie sehen es ja, die „vier sparsamen Nationen“ in der EU können das auch.

Und Bundeskanzlerin Merkel vorzuwerfen, sie würde das Geld aus populistischen Gründen rauswerfen, da liegen Sie vollkommen daneben. Es ist keineswegs so, dass Frau Merkel alles richtig macht, wer kann das schon! Deutschland kann aber zufrieden sein, eine solche Kanzlerin in den letzten Jahren gehabt zu haben. Insgesamt steht heute die Bundesrepublik in der Welt besser da, als jemals zuvor.

Und noch eins: Dass Sie das Verhalten von Frau Merkel jetzt in Brüssel mit ihren DDR-Gewohnheiten in Zusammenhang bringen, zeugt nicht von viel Intelligenz. Das ist beleidigend und vollkommen unakzeptabel.

Günther Kirscht

Grünwald

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