Kanzlerin ist nicht der Sündenbock

Intelligenz allein schützt keinesfalls vor Torheit; Leserbriefe 5. April

Es zeugt nicht von Intelligenz, wahllos auf die Bundeskanzlerin einzuschlagen und sie für den „Saustall“ in Europa verantwortlich zu machen. Und es kann nicht an ihrer angeblichen Geltungssucht, sondern eher an der Ichsucht seiner Staaten scheitern. Ja, wir alle sind verantwortlich, wenn wir für die Regierung beten. Es zeugt auch nicht von Intelligenz, Martin Luther den Dreißigjährigen Krieg anzuhängen und seine großartige über Europa hinauswirkende Bedeutung zu verachten. Sicher machte er wie Frau Dr. Merkel heute Fehler. Und die Gegenreformation übertrumpfte noch die Entgleisungen der Luthernachfolger. Gott sei Dank, hat er uns einen Luther geschenkt, der uns aus den Irrtümern der Kirche damals herausführte, sodass wir heute noch dafür dem Herrn Lob und Ehre bringen dürfen. Gott sei Dank haben wir eine Kanzlerin, die in Deutschland und Europa großen Einfluss hat. Und es ist Torheit ihn nur in ein negatives Licht zu stellen. Nur Toren richten sich nicht nach dem Wort des Petrus in der Bibel: „Fürchtet Gott, ehrt den Kaiser!“ Und dem Kaiser waren die Untertanen, besonders die Christen, nicht so wichtig. Der Kanzlerin liegt aber unser Volk und Europa am Herzen. Für diese Wahrnehmung braucht man nicht einmal sehr intelligent zu sein, sondern nur die Scheuklappen der Vorurteile derer ablegen, die so leichtfertig eine Person zum Sündenbock für alles stempeln.

Helmut Kissel Pastor i. R., Bad Tölz

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