Goldene Nase verdient

Merkel ist nicht zu beneiden; Leserbriefe 3. August

Dem kann ich voll zustimmen, herzlichen Dank für Ihren Beitrag Herr Dr. Noske. Was mir bei fast allen Leserbriefen fehlt, ist der Versuch, einmal Rückschau zu halten. 2003 ordnete der Präsident der USA den Irakkrieg an und fand willige Helfer. Allen voran Großbritannien, Polen, Tschechien etc. Gewarnt wurde Amerika genug, aber es ging nicht um den 11. September, sondern um Öl – und die Ölkonzerne der USA wie auch Großbritanniens haben sich eine goldene Nase auf Kosten der in dieser Region lebenden Bevölkerung verdient. Die Folgen dieses Verbrechens spüren wir heute. Auch unsere Waffenindustrie hat daran gut verdient. Was also schlagen denn unsere Merkel-Kritiker vor? Alles ist schwierig geworden und es gäbe noch viel zu den Ungerechtigkeiten der Weltpolitik zu sagen, aber ohne Folgen für unser Land kommen wir nicht davon. 

Inge Glas Seeshaupt

Frieden ist eine unserer tiefsten Sehnsüchte, aber mit Wünschen alleine verwirklichen wir ihn nicht. Mit dem „Wir schaffen das mit Gottes Hilfe“ alleine wird dies leider auch nicht gelingen. Erst wenn die Menschen ihre Waffen niederlegen und wir keine mehr bauen, nur so kann es zu einem Frieden kommen. „Wir wissen nicht, was morgen wird. Ob Kampf unsrer harrt oder Frieden. Ob hier Sense sirrt oder Säbel klirrt – Wir wissen nur, dass es Morgen wird. Wenn wir Schwerter zu Pflügen schmieden.“ Dreht sich die Spirale der Gewalt immer weiter, dann Gnade uns Gott! 

Karlheinz Dettweiler Haimhausen

Was hier so manche Merkelhörige von sich geben, dem ist wohl schon zu widersprechen. Wenn unserer Kanzlerin Kritik entgegengebracht wird, so hat sie das einzig und allein aufgrund ihrer Verhaltensweise selbst zu verantworten. Das hat nichts mit Hass zu tun, dass sollte klargestellt sein. Genauso ist Herrn Dr. Noske zu widersprechen, wenn er behauptet, die Kanzlerin hält sich an Recht und Gesetz. Sie machte im August letzten Jahres am Parlament vorbei, im Alleingang deutsche Grenzbereiche zum rechtsfreien Raum. Ich glaube nicht, dass das jemand bestreiten kann. Ich wüsste momentan nicht so recht, wofür ich unsere Kanzlerin nach fast 10 Jahren Amtszeit loben müsste. Sie hat sich nach ihrer Amtsübernahme nur auf den Lorbeeren, die Gerhard Schröder nicht mehr ernten konnte, gemächlich ausgeruht. Im Gegenteil, ich finde, wir haben eine Außenkanzlerin, hochgelobt, aber eben nur im Ausland. Aber was kümmern sie die Verhältnisse im eigenen Land? Meiner Ansicht nach, nicht viel. Sie würde sonst mehr tun, als sich hinstellen, die Hände zu eine Raute formen und ihren abgedroschenen Slogan „Wir schaffen das“ predigen. Leider ist es aber nicht nur die Flüchtlingsthematik, wo sie orientierungslos einherregiert. 

Hans Huber Erding

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Pelz seit jeher Kleidung
Amtsanmaßung; Leserbriefe 17. Februar
Pelz seit jeher Kleidung
Wir verweigern Flüchtlingen, die Kosten zu senken
Mitdenken statt mitfühlen; Leserbriefe 17. Februar
Wir verweigern Flüchtlingen, die Kosten zu senken
Wer ist der beste Kanzlerkandidat?
Die Kanzler-Frage; Leserbriefe 16. Februar, Mehrheit für Rot-Rot-Grün in Sicht; Titelseite 15. Februar
Wer ist der beste Kanzlerkandidat?
Festung Europa
Eine Sache der Verteilung; Leserbriefe 2. Februar
Festung Europa

Kommentare